NEWSARCHIV OKTOBER 2021

Landesliga statt 2. Kreisklasse

Jannic Helm feiert mit BSC mit 5:1-Heimsieg

Deutlicher Heimsieg für den BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow in der Fußball-Landesliga Süd: Das Team bezwang am Sonnabend den VfB Hohenleipisch mit 5:1 (4:0). „Der Sieg freut mich umso mehr, weil drei Spieler aus dem Reserveteam und der Torhüter der dritten Mannschaft eingesprungen sind, ich muss allen ein Riesenkompliment machen“, sagt BSC-Trainer Mirko Schult. „Wir laufen seit zwei bis drei Wochen personell auf dem Zahnfleisch. Wir haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“
Einen sportlichen Quantensprung erlebte bei der Partie Torhüter Yannic Helm, der sonst in der 2. Kreisklasse als Feldspieler unterwegs ist – er übersprang vier Spielklassen. Er war wegen einer langen Ausfallliste auf der Keeperposition eingesprungen, weil er früher regelmäßig zwischen den Pfosten gestanden hatte. „Es hat extrem Spaß gemacht und die Unterstützung der Spieler auf Platz war auch perfekt“, sagte der Aushilfskeeper. „Klar war man am Anfang etwas nervös, aber das hat sich relativ schnell wieder gelegt. Allgemein war das Vertrauen der Mitspieler jederzeit spürbar.“
Patrick Habler hatte den BSC in der 17. Minute in Führung gebacht, innerhalb weniger Minuten schaffte Blankenfelde-Mahlow durch Treffer von Lukas Jokisch (26.), Norman Guski (27.) und Dustin Kögler (34.) eine Vorentscheidung. Nachdem David Otto für das Team aus dem Süden des Landes getroffen hatte (75.), traf Guski vor 69 Zuschauern im Stadion an der Beethovenstraße in Mahlow per Elfmeter zum 5:1-Endstand.
„Wir haben von Anfang an Druck gemacht und den letzten Pass im Gegensatz zur letzten Woche gefunden. Zudem waren wir vor allem in der ersten Halbzeit sehr kaltschnäuzig vor dem Tor“, sagt BSC-Mittelfeldmann Marvin Westenberger. „In der zweiten Halbzeit haben wir leider ein bisschen den Fuß vom Gas genommen, aber kamen dennoch zu Chancen. Alles in allem haben wir alle zusammen als Team gut gearbeitet und den Gegner gut unter Kontrolle gehabt.“
Durch den Sieg nach zuvor zwei Niederlagen gegen den Union Fürstenwalde II (1:3) und Brieske-Senftenberg (1:2) hat sich der BSC auf Rang sieben verbessert. Am Sonnabend tritt der BSC beim Kolkwitzer SV an. Die Partie beim Tabellendritten wird um  14 Uhr angepfiffen.

Protokoll der MV

Download
Protokoll der Mitgliederversammlung
Niederschrift inkl. Tagesordnung und Wahlergebnissen
20210917 - Protokoll MV.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.9 MB

Überraschend hoher erster Sieg

BSC Preußen 07 II – SV Teupitz / Groß Köris 10:0 (4:0)

 

Welch ein perfekter Tag für Noah: während er in Schulzendorf noch recht unglücklich agierte, erzielte er bereits vor der Pause allein drei Treffer, einer davon sensationell volley! Auch in der zweiten Hälfte steuerte er eine Bude bei, hinzu kamen nun ebenfalls schöne Tore von Yousuf, 2 x David und Finn, sowie zwei Eigentore der Gäste. Die Eltern der Preußen staunten nicht schlecht, was ihre Kids plötzlich zustande brachten. Nach drei hohen Niederlagen des BSC war es allerdings einfach die Tatsache, dass die Mannschaft aus Teupitz/Groß Köris noch recht neu war und zur Hälfte gleichaltrig bzw. aus Bambini bestand. Trotzdem war es ein super erster Sieg der Preußen in der Fairplay-Liga, welcher Mut machte für weitere Spiele. Das 9-m-Schießen war dann nur noch Makulatur und nicht mehr ganz so wichtig. Einen Tag später gab es in Mahlow das nächste große FUNINO-Event, ein tolles Fußballerlebnis für alle Kids!

Kreispokal Viertelfinale

SG Phönix Wildau 95 – BSC Preußen 07 1:6 (0:0)

P95: Stenzel – Scholz, Seeburg, Szczegula, Puls, Feldhahn, Born – Krüger, Prüfer, Lehmann, Riehl.

P07: Bartels – M.Widdua, Niehoff, C.Widdua, Jüch, Reimann, Hopfe – Sebastian.

SR: Jens-Uwe Vierling

Persönliche Strafe: Gelb für Puls (Foulspiel, 32.)

Tore: 0:1, 0:2 Hopfe (36., 39.), 0:3 Stenzel (49., ET), 0:4 Hopfe (56.), 1:4 Born (59.), 1:5 C.Widdua (61.), 1:6 Reimann (65.).

Am Ende vielleicht etwas zu deutlich
Die Preußen-Ladies zogen am Sonntag ins Kreispokal-Halbfinale ein. Das Viertelfinale bei der SG Phönix Wildau 95 gestaltete sich als erwartet schwieriger Auftritt, auch wenn mit dem Schlusspfiff ein deutlicher 6:1-Erfolg zu Buche steht.


Entgegen der eigentlichen Grundordnung verordnete Coach Widdua der gegnerischen Spielmacherin eine Kettenhündin, was zwar die Kreise von Larissa Puls mächtig einschränkte, doch die Preußen Ordnung nicht in selbiger hielt. Die Folge war, dass das Angriffsspiel der Preußen wenig bis gar nicht stattfand und man mehr damit beschäftigt war, die Angriffe der Gastgeberinnen zu unterbinden, was allerdings auch recht gut gelang. Kurz vor der Halbzeit dann der Schock für die Gäste. Nach einem rücksichtslosen Foulspiel von Puls an Niehoff an der Eckfahne, gab es zwar Freistoß für die #Stadtrandtöchter und „Gelb“ für die Sünderin, aber Niehoff konnte mit Kopfverletzung (zunächst) nicht weiter mitwirken, da sie mit ihrem Haupt ungebremst in die Werbetafel krachte (32.). Torlos ging es in die Pause.


Die Preußinnen änderten nun ihre Vorgehensweise, so übergab Reimann die Leine beispielsweise an M.Widdua, welche schon Erfahrung in der Bewachung der Phönix-Spielmacherin vorweisen konnte. Hopfe rückte auf die Seite und Sebastian übernahm die zentrale Position. Der „Dosenöffner“ gelang Hopfe nur Sekunden nach Wiederanpfiff nach einem beherzten Solo – 0:1 (36.).


Nur drei Spielminuten später das 2:0 aus Sicht der Gäste. Hopfe’s strammer Schuss prallte vom linken Pfosten aus an den Rücken der liegenden Stenzel, von wo aus der Ball den Weg hinter die Linie fand (39.). Wurde dieser Treffer noch der Schützin gutgeschrieben, zeichnete für das 3:0 tatsächlich die Phönix-Torfrau verantwortlich. Bei einem Eckstoß der Preußen-Ladies deckte grundsätzlich immer eine Abwehrspielerin den kurzen Pfosten ab, doch bei der scharfen Hereingabe von Jüch ging diese Spielerin sekundenbruchteile zuvor von ihrer Position weg, so dass das Spielgerät den Weg zwischen dem Bein der Spielerin und dem Pfosten nahm, um anschließend vom Schienbein der Torhüterin ins Tor zu kullern – 0:3 (49.).


Die Wildauerinnen probierten in der Folge das scheinbar unmögliche doch noch irgendwie zu schaffen und warfen alles Verfügbare nach vorne, so dass sich nun Räume für Konter der Gäste ergaben und teilweise richtig guter Fußball zu sehen war. Als Sophie Hopfe einen dieser tollen Spielzüge mit dem 4:0 abschloss (56.), sah man bei den Gastgeberinnen lange Gesichter und der Glaube an ein erfolgreiches Gestalten des diesjährigen Pokalviertelfinalspiels war zunächst dahin. Zurück ins Spiel kamen die 95erinnen durch einen Fehler von Preußen-Schlussfrau Bartels. Bei einem Schuss von kurz hinter der Mittellinie überlegte sie zu lange, ob sie den Ball mit der Hand aufnehmen, oder mit dem Fuß im Spiel halten soll. Letzteres wurde von ihr favorisiert, misslang jedoch dahin gehend, dass der Ball unter ihrem Fuß durch ins Tor rollte, sehr zur Freude von Born, welche sich damit mit auf das Tableau brachte – 1:4 (59.).


Nun legten die #Stadtrandtöchter, sichtlich durch den betriebenen Kraftaufwand  gezeichnet, nochmals eine Schippe zu und wurden nur zwei Minuten später durch das 5:1 durch C.Widdua und das abschließende 6:1 durch Reimann (61., 65.) belohnt. In den letzten Minuten konnte auch die verletzte Niehoff wieder mitwirken, zumindest dahingehend, im Angriff durch körperliche Anwesenheit glänzen und der ausgelaugten C.Widdua ein paar Sekunden Verschnaufpause zu gönnen.


Mit Abpfiff von Schiedsrichter Vierling gab es kein Halten mehr und die zahlreich mitgereisten Fans und Familienangehörigen ließen die „Mädels“ hochleben.


„Der Sieg war, zumindest in der ersten Halbzeit, ein hartes Stück Arbeit und später zeigten wir auch, dass wir Fußballspielen können. Zum Glück ist die Verletzung vom Capitano nicht schwerwiegend, so dass sie wohl zum „Rückspiel“ um Punkte in vier Wochen mitwirken kann. Das Ergebnis wirkt vielleicht auch zu hoch für den Aufwand, welcher von Phönix-Seite aus betrieben wurde, hätte aber bei konsequenterer Ausnutzung der Chancen auch noch höher ausfallen können.“, resümierte Trainer Widdua.